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E-Auto-Prämie: 91.500 Anträge gestellt

Created by Kfz Werkstatt Kietz, Heidesee | |   News

Bislang wurden kaum 100.000 E-Auto-Förderanträge gestellt. Steuerliche Anreize sollen die Zahl steigern helfen.

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) legt eine weitere Zwischenbilanz zur E-Auto-Prämie vor. Demnach wurde die Förderung bislang fast 91.500 Mal beantragt, davon gut 58.000 für Elektrofahrzeuge und etwa 33.300 Mal für Plugin-Hybrid-Autos. Gut 50.000 Anträge entfielen auf gewerbliche Antragsteller. Rund 1.600 Anträge kamen von Stiftungen, Körperschaften und kommunalen Einrichtungen. Die meisten Anträge stammen übrigens aus Nordrhein-Westfalen, gefolgt von Bayern und Baden-Württemberg. Die rote Laterne trägt Bremen.

Welche E-Autos werden angeschafft?

Spitzenreiter unter den E-Auto-Förder-Anträgen ist der Renault Zoe mit fast 11.000 Anträgen, gefolgt vom BMW i3/i3s (8000 Anträge) dem Smart fortwo und dem Streetscooter Work. Auf den Plätzen fünf und sechs folgt der Volkswagen E-Golf und der Audi A3 e-tron.

Wird die Förderung verlängert?

Die Nachfrage liegt damit weit entfernt von der Zielsetzung, bis zum Jahr 2020 eine Million E-Autos auf die Straße zu bringen. Aufgelegt wurde das Förderprogramm 2016 und hat ein Volumen von 300.000 Elektro- und Hybridfahrzeugen. Es endet bereits 2019. Denkbar ist jedoch eine Verlängerung, zumal Modelle mit mutmaßlich großem Volumen wie der VW ID und das in Aussicht gestellte Basismodell des Tesla Model 3 frühestens zum Jahresende zum Kunden kommen dürften.

Impuls durch steuerlichen Anreiz

Begünstigt wird der – noch überschaubare – Trend zum E-Auto dennoch. Grund ist die Anpassung der Dienstwagensteuer seit dem 1. Januar 2019. Seither wird nur noch ein halbes Prozent des Listenpreises als zu versteuernder Monatsbetrag angewendet, wodurch besonders im gewerblichen Bereich der Fuhrparks ein spürbarer Impuls gesetzt werden könnte.