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Höhere Spritsteuer im Anzug?

Created by Autowerkstatt Kietz, Heidesee | |   News

Höhere Steuern könnten das Autofahren in den kommenden Jahren verteurern, E-Autos sollen stärker gefördert und ein Tempolimit auf Autobahnen kommen.

Um das Volumen der durch Autos verursachten Treibhausgase zu senken, hat die sog. Verkehrskommission der Bundesregierung einen üppigen Maßnahmenkatalog entworfen. Kraftstoffe wie Benzin könnten in den kommenden Jahren deutlich teurer werden, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

Spritpreis hoch, Treibhausgas runter?

Die Kraftstoff-Steuern sollen demnach ab 2023 initial um drei Cent und anschließend um jährlich einen Cent steigen, heißt es in dem noch nicht fertig gestellten Bericht. Ein Liter Kraftstoff würde demnach bis zum Jahr 2030 um 52 Cent steigen, was bei einem Tankvolumen von 52 Litern einen Aufpreis von 27,04 Euro bedeutet. Den Berechnungen zufolge soll die dadurch erzielte „Lenkungswirkung“ den Treibhausgas-Ausstoß um fast fünfzig Prozent sinken lassen.

Tempo-Limit auf Autobahnen

Flankiert werden sollen die Vorhaben durch ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen von 130 Stundenkilometern. Parallel dazu soll die Kfz-Steuer für Diesel und Benziner komplett auf den Kohlendioxid-Ausstoß hin umgestellt werden, heißt es in dem „Nationale Plattform Zukunft der Mobilität“ genannten Papier. Das bislang noch geltende Steuerprivileg für Diesel soll demnach entfallen.

Mehr Elektro-Autos

Wie Reuters weiter berichtet, schlägt die Kommission außerdem eine Quote für Elektro-Autos und Plug-In-Hybride von einem Viertel für das Jahr 205 und fünfzig Prozent für 2030 vor, um die Zahl der neu zugelassenen alternativen Antriebe per Gesetz zu erhöhen, wobei bestehende Kaufprämien weitergeführt werden sollen.

Zudem sollen saubere Lkw gefördert werden, indem man bei umweltfreundlichen Nutzfahrzeugen die Maut um bis zu 75 Prozent reduziere.

Ein weiterer Punkt in dem Entwurfspapier sieht die Ausbremsung von Autos mit besonders hohem Verbrauch vor. Für diese Kfz soll eine Abgabe von einigen hundert Euro erhoben werden. Diese Gebühr soll in die E-Auto-Förderung fließen, um eine Prämie für den E-Auto-Kauf von 8.000 Euro zu finanzieren, berichtet Reuters.