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Deutschlands Straßen sind auch im vergangenen Jahr sicherer geworden

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Deutschlands Straßen sind auch im vergangenen Jahr sicherer geworden.

Deutschlands Straßen sind auch im vergangenen Jahr sicherer geworden. Laut Statistischem Bundesamt sank 2019 die Zahl der im Straßenverkehr ums Leben gekommen Personen um weitere 6,6% – der niedrigste Stand seit Beginn der Statistik vor mehr als 60 Jahren. Die Zahl der Verletzten sank gegenüber 2018 um 3,0% auf rund 384.000 Personen, wobei die Polizei rund 2,7 Mio. Unfälle aufnahm – 1,9% mehr als ein Jahr zuvor.

Besonders positiv entwickelten sich die Unfallzahlen bei Motorradfahrern. Rückgang der Zahl der Todesopfer hier: 15,1 Prozent. Den zweitstärksten Rückgang verzeichneten Insassen von Güterkraftfahrzeugen mit minus 14,2%, gefolgt von Fußgängerinnen und Fußgängern (minus 6,9%). Riskanter waren Menschen mit einem Pedelec unterwegs. Hier stieg die Zahl der Verkehrsopfer von Januar bis November 2019 um fast ein Drittel auf 28 Personen.

Die meisten Verunglückten, hochgerechnet auf je 1 Mio. Einwohner, verzeichnete Sachsen-Anhalt gefolgt von Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen. Spitzenreiter im positiven Sinne waren: Berlin, die Hansestädte Bremen, Hamburg sowie Nordrhein-Westfalen.

Die Unfallstatistik des Jahres 2019 reiht sich damit in die langfristige Entwicklung ein. Demnach werden Deutschlands Straßen seit dem Jahr 1970, von wenigen Ausnahmen abgesehen, kontinuierlich sicherer. So waren im Jahr 1970, also noch 14 Jahre vor Einführung der Gurtpflicht, noch 21.300 Tote zu beklagen. Einführung der Höchstgeschwindigkeit auf Landstraßen von 100 km/h im Jahr 1972, Helm-Tragepflicht (1980), Gurt-Anlegepflicht (1984) und Einführung der 0,5-Promillegrenze (1998) führten zu stetig weniger Unfallopfern. Einzig in den Jahren um die Deutsche Wiedervereinigung von 1989 bis 1991 war das Risiko auf Deutschlands Straßen angestiegen, teilte das Statistische Bundesamt mit.