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Kfz-Steuer & Co.: Das ändert sich 2021 für Autofahrer

Created by Auto-Reparatur-Werkstatt Kietz, 15754 Heidesee/Gräbendorf | |   News

Das neue Jahr 2021 hält für Autofahrer viele Neuerungen bereit. Die wichtigsten Neuerungen im Überblick.

Das neue Jahr 2021 hält für Autofahrer viele Neuerungen bereit. Das beginnt bei einer neuen Berechnungsmethode der Kfz-Steuer bis hin zu einer höheren Pendlerpauschale.

Kfz-Steuer wird anders berechnet

Das Jahr 2021 beginnt zudem mit einer anderen Berechnung der Kfz-Steuer. Die Reform sieht eine höhere Gewichtung der Kohlendioxid-Emissionen vor. Fahrer von Autos mit hohem Benzinverbrauch müssen daher tiefer in die Tasche greifen, wobei die Kfz-Steuer ab einem Kohlendioxid-Ausstoß von 96 Gramm je Kilometer sowie ab 116 Gramm je Kilometer in Stufen erhöht.

Höhere Pendlerpauschale

Statt 30 Cent pro Kilometer erhalten Arbeitnehmer ab Januar 2021 eine auf 35 Cent erhöhte Pendlerpauschale – jedoch erst ab 21 Kilometern. Gemessen wird pro Einzelstrecke. Das bedeutet: Hin- und Rückfahrt zur Arbeit werden nicht addiert. Wer also 15 oder 20 Kilometer zur Arbeit fährt, kassiert unverändert 30 Cent pro zurückgelegten Kilometer.

Neue Abgasnorm für Motorräder

Ab 2021 gilt für alle neu zugelassenen Motorräder (darunter fallen auch 125er-Maschinen) die Abgasnorm Euro 5.

Hauptuntersuchung: „gelb muss in die Werkstatt“

Wie in jedem Jahr sollten Autobesitzer zudem die Farbe der HU-Plakette überprüfen. Sie befindet sich am Kfz-Kennzeichen am Heck des Fahrzeuges. Fahrzeuge mit gelber Plakette müssen 2021 zur Hauptuntersuchung vorgestellt werden. Wer den HU-Termin verstreichen lässt, sieht sich nach neuester Gesetzeslage bei einer Überziehung von mehr als zwei Monaten einer vertieften Hauptuntersuchung gegenüber, die mit höheren Kosten verbunden ist. Autofahrer müssen überdies mit einer Verwarnung oder Bußgeld rechnen – bis hin zum Verlust des Versicherungsschutzes. Bei zwei Monaten Verzug werden 15 Euro fällig, nach vier Monaten sind es 25 Euro und nach acht Monaten 40 Euro sowie zwei Punkte in Flensburg.

Kaufprämien für Elektroautos

Die Kaufprämie für Elektroautos soll auch 2021 Bestand haben. Wer also mit einem vollelektrischen Modell oder Hybrid liebäugelt, bekommt bis Ende 2021 einen Umweltbonus von bis zu 9.000 Euro.

Mehrwertsteuer steigt wieder

Die im Rahmen der Coronavirus-Pandemie von 19 auf 16 Prozent gesenkte Mehrwertsteuer soll wieder auf 19 Prozent zurückgesetzt werden.

Österreich erhöht Preise für Auto-Vignetten

Österreich hebt die Preise für Vignetten im Jahr 2021 um 1,5 Prozent an. Demnach wird die Jahresvignette fürs Auto 92,50 Euro und die fürs Motorrad 36,70 Euro kosten. Die Zwei-Monats-Vignette schlägt mit 27,80 Euro (Auto) bzw. 13,90 Euro (Motorrad) zu Buche. Die Zehn-Tages-Vignette kostet 9,50 Euro (Auto) respektive 5,50 Euro (Motorrad). Ohne gültige Vignette am Fahrzeug wird eine Geldstrafe von mindestens 300 Euro fällig.

Versicherung: Neue Typklassen 2021

Wie in jedem Jahr, so hat der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) die Typklassen für mehr als 30.000 Pkw-Modelle neu berechnet. Zwischenfazit: Große Umstufungen blieben eher die Ausnahme. In der Kfz-Haftpflichtversicherung verändert sich für rund drei Viertel der Pkw die Typklassen des Vorjahres nicht. Eine schnelle Abfragemöglichkeit für Versicherte hält der GDV auf der Seite www.typklasse.de bereit.

Für manche Modelle geht es um mehr als eine Klasse nach oben. Der Seat Arona 1.5 (Typ KJ, seit 2017) und der Skoda Karoq 2.0 TDI 4x4 (Typ NU, seit 2017) verbessern sich beispielsweise um je drei Klassen. Der Tesla, Model S (Typ 002, seit 2015) verschlechtert sich um vier und der Citroen 4 Aircross 1.6 (Typ B, seit 2012) um drei Typklassen.

Vielfältiger die Änderungen in der Kaskotypklasse. Bei der Vollkasko ändern sich die Typklassen für fast die Hälfte aller Versicherten. 41 Prozent der Versicherten können sich über eine kostengünstigere Typklasse freuen. Nur sechs Prozent der Vollkaskoversicherten zahlen 2021 mehr als im Vorjahr.

Zum Hintergrund: Basis der Berechnungen der Vollkasko-Versicherung bilden Versicherungsleistungen für Schäden am Auto nach selbstverschuldeten Unfällen sowie für Teilkasko-Schäden. Dazu gehören etwa Schäden durch Diebstahl, Glasbruch, Wildunfall oder Naturereignisse. Für die Statistiken der Teilkaskoversicherung werden nur Teilkaskoschäden betrachtet. Je höher die Typklasse, desto teurer die Autoversicherung.