Skip to main content

Neues rund ums Auto

Neuer Fördertopf: 333 Mio. Euro für Diesel-Nachrüstungen von Lieferautos

Created by Kfz Werkstatt Kietz, Heidesee | |   News

Das Verkehrsministerium stellt für die Nachrüstung von Diesel-Lieferwagen ab 2019 mehr als 300 Mio. Euro bereit.

Das Verkehrsministerium stellt für die Nachrüstung von Diesel-Lieferwagen ab 1. Januar 2019 mehr als 300 Mio. Euro bereit. Profiteure sind vor allem Handwerker in Stadtnähe.
Lieferfahrzeuge nachzurüsten sei nach Ministeriums-Angaben im Vergleich zu PKW weniger komplex, weil die Zahl der Modellvarianten geringer ausfalle. Zudem sei mehr Baufreiheit gegeben. Das Förderprogramm ist bis zum Ende des Jahres 2020 befristet.

Die Kosten für eine Nachrüstung betragen bei leichten Handwerker- und Lieferfahrzeugen 4.000 bis 8.000 Euro pro Kfz. Bei schweren Fahrzeugen fallen etwa 6.000 bis 12.000 Euro an, so das Ministerium. Die Höhe des Zuschusses bemisst sich u.a. an der Unternehmensgröße. Fahrzeuge unter 3,5 Tonnen sollen einen Höchstbetrag von 3.800 Euro erhalten. Ab Juni schrumpft die Förderung auf Höchstbeträge von 3.000 Euro respektive 4.000 Euro.

Voraussetzungen für die Inanspruchnahme

Bewerben können sich Halter gewerblich genutzter Transporter (Klassen N1* und N2**) mit einer zulässigen Gesamtmasse von 2,8 bis 7,5 Tonnen. Der Firmensitz muss in einer von 65 Städten oder angrenzenden Landkreisen liegen, in denen der Stickoxid-Grenzwert überschritten wird. Nach Angaben des Verkehrsministers erhalten auch Firmen Geld, die ein Viertel der Aufträge oder des Umsatzes in einer dieser Städte erwirtschaften.

* Klasse N1: Fahrzeuge zur Güterbeförderung mit einer zulässigen Gesamtmasse bis zu 3,5 Tonnen.

** Klasse N2: Fahrzeuge zur Güterbeförderung mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 3,5 Tonnen bis zu 12 Tonnen.