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Neues rund ums Auto

Kfz-Versicherung: die neuen Typklassen 2020 sind da

Created by Autowerkstatt Kietz | |   News

Die neuen Typklassen für 2020 wurden veröffentlicht. Wer steigt auf? Wer steigt ab?

Jedes Jahr berechnet der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) die Typklassen für die Kfz- Versicherung. Diese legen fest, wer im Folgejahr in der Kfz-Versicherung mehr und wer weniger zahlen muss.

Das Wichtigste in Kürze:

•    4,6 Mio. Autofahrer erhalten eine bessere Typklasse.
•    Für rund 75% der Kfz-Versicherten ändert sich nichts.
•    Für viele SUV und Oberklasse-Fahrzeuge steigt die Typklasse.

Während in der Kfz-Haftpflichtversicherung Leistungen für geschädigte Unfallgegner die Typklasse maßgeblich sind, so spielt in der Kaskoversicherung der Wert des Fahrzeugs eine gewichtige Rolle. Hochmotorisierte Oberklassen-Fahrzeuge und die immer beliebter werdenden SUV bekommen daher tendenziell eine hohe Typklasse, ältere Kfz und auch Kleinwagen tendenziell eine niedrige Klasse.

Typklassen 2020: die Absteiger

Zumeist sind die Veränderungen gering. Oft ändert sich die Typklasse nur um einen Wert nach oben oder unten. Doch es gibt auch „Weitspringer“. So etwa der VW T-Roc 1.5 TSI, der Skoda Kodiaq 2.0 TSI 4x4, das VW Caddy 2.0 TDI und der Kia Stonic 1.2. Für sie alle geht es gleich um vier Klassen nach unten.

Typklassen 2020: die Aufsteiger

Dynamisch aufwärts in der Typklasse und Kostenlast geht es laut GDV beim Opel Astra-K 1.0 (plus vier), dem VW Eco UP! 1.0 CNG (plus drei), dem Honda Jazz Hybrid 1.4 (plus drei) und dem Skoda Octavia 1.2 TSI (plus zwei Klassen).

Insgesamt beinhaltet die Typklassen-Statistik rund 30.000 Modelle. Auf der Webseite des GDV (www.typklasse.de) werden die neuen Typklassen aller Automodelle für Haftpflicht- als auch für die Kaskoversicherung bereitgehalten.

Viele Faktoren beeinflussen die Kfz-Versicherung

Die Typklassen sind nicht der einzige Faktor, anhand dessen die Versicherungsgebühr berechnet wird. Hinzu kommen die Laufleistung des Fahrzeuges, die Höhe der Selbstbeteiligung, das Fahrzeug-Alter sowie die Existenz oder Nicht-Existenz einer Garage, welche Personen das Kfz nutzen, deren Alter, und wie lange sie bereits unfallfrei gefahren sind.