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Neues rund ums Auto

ADAC: Sommerreifen im Test

Created by Autowerkstatt Kietz, 15754 Heidesee | |   News

Pünktlich zur neuen Saison hat der ADAC 15 Sommerreifen-Modelle für Kompaktwagen getestet. Das Ergebnis ist mehrheitlich positiv, doch es gibt auch Überraschungen.

Von O wie Ostern bis O wie Oktober, besagt eine Regel, sollte man Sommerreifen fahren. Pünktlich zur neuen Saison hat der ADAC 15 Sommerreifen-Modelle für Kompaktwagen getestet. Das Ergebnis ist mehrheitlich positiv, doch es gibt auch Überraschungen. Schlusslicht bildete ein runderneuerter Reifen.

Die Sommerreifen-Testsieger 2021

Die Testsieger unter den Sommerreifen bekamen vom Automobilclub allesamt die Note „gut“. Drei Modelle insgesamt. Während der Continental Premium Contact 6 vor allem bei Nässe Pluspunkte einfährt, überzeugten die getesteten Bridgestone Turanza T 005 und der Semperit Speed-Life 3 (eine Continental-Zweitmarke) mit geringem Rollwiderstand und damit geringem Treibstoffverbrauch. Sie alle erhielten Benotungen von 2,2 bis 2,3. Es folgen der Kumho Ecsta HS51 (ADAC-Note 2,6), Apollo Alnac 4G und der Hankook Ventus Prime 3 K125 (beide 2,7).

Ausreichend: ein Runderneuerter

Als einziger runderneuerter Reifen wurde der King Meiler Sport 1 getestet. Der Vorteil der Runderneuerung: Sie spart wertvolle Rohstoffe, weil die Basis des Reifens eine Karkasse eines abgefahrenen Reifens bildet. Lediglich von Wulst zu Wulst wird eine neue Lauffläche aufgetragen. So weit, so gut und nachhaltig. Doch das Ergebnis enttäuscht die Tester vom ADAC. Auf trockenem Asphalt ist der Bremsweg der Runderneuerten der zweitlängste im Test. Zudem reagiert der Reifen beim Einlenken in Kurven „verzögert und unpräzise“, urteilen die Tester. Auch seien die Eigenschaften bei Nässe beim Bremsen nur mäßig. Fazit: Gesamtnote 3,6. Mit diesem Ergebnis rangiert der King Meiler Sport 1 nur minimal schlechter als Petlas Imperium PT515 (Note 3,3) und der Uniroyal RainSport 5 (3,0).

Vorteile von Sommerreifen

Sommerreifen sollen auch bei hohen Temperaturen die Motorkraft gut auf die Straße bringen. Dazu ist ihre Gummimischung so beschaffen, dass sie im Sommer nicht zu weich wird und die Abnutzung auch bei hoher Geschwindigkeit relativ gering bleibt. Die Nachteile: Mit abnehmender Profiltiefe verschlechtert sich das Verhalten bei Regen und das Aquaplaning tritt früher auf. Der ADAC empfiehlt für Sommerreifen daher mindestens 3 mm Profiltiefe. Wie bei allen Reifen müssen auch die Hersteller von Sommerreifen einen möglichst praktikablen Kompromiss zwischen geringem Rollwiderstand einerseits und bei guter Haftreibung andererseits finden. Diesen Zielkonflikt lösen die Hersteller auf unterschiedliche Weise.