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Neues rund ums Auto

ADAC warnt vor falschen „Gelben Engeln“

Created by Autowerkstatt Kietz, 15754 Heidese bei Berlin | |   News

Der ADAC warnt vor „falschen Gelben Engeln“. Besonders in Osteuropa kassieren sie kräftig ab.

Der Automobilclub ADAC warnt Autofahrer aktuell vor „falschen Gelben Engeln“. Besonders in Osteuropa kassieren sie Urlauber kräftig ab.

Ihre Taktik: Auf Autobahnen in Bulgarien, Kroatien, Litauen, Polen, Serbien, Slowenien, der Slowakei und Ungarn fahren sie auf und ab oder lauern auf Raststätten. Sie sprechen gezielt Touristen an, deren Auto wegen einer Panne liegen geblieben ist und geben vor, vom ADAC zu kommen oder in dessen Auftrag unterwegs zu sein. Ihr Auto trägt meist die gleiche farbliche Gestaltung wie die echten ADAC-Pannenhelfer. Ebenso tritt das Personal farblich wie Mitarbeiter des ADAC auf.

Störsender verhindert Handy-Gespräche

Der (echte) ADAC warnt: Für Abschleppdienste und unnötige Reparatur-Dienstleitungen knöpfen die „falschen Gelben“ ihren Opfern viel Geld ab. Der Automobilclub informiert zudem, dass die vermeintlichen „Helfer“ bisweilen einen Störsender an Bord haben. Der macht es Hilfesuchenden unmöglich, sich via Handy mit dem Auslandsnotruf des echten ADAC in Verbindung zu setzen.

ADAC rät zu Betrugsanzeige

Der Rat des ADAC: Autofahrer sollten in solch einer Situation ihr Fahrzeug verschließen, sich einige Meter entfernen und von dort über den bekannten Auslandsnotruf den ADAC benachrichtigen. Bei einer Panne im Ausland erreichen Urlauber den ADAC unter der 00 49 89 22 22 22. Als Opfer der Betrüger sollte man eine Betrugsanzeige stellen.

Der ADAC weist darauf hin, im Ausland keine eigene Flotte zu betreiben. Vertragspartner dürfen weder auf Fahrzeugen, noch an Werkstätten, das Logo des ADAC verwenden. Eine Ausnahme gibt es in Norditalien. Dort sind die Gelben Engel das gesamte Jahr über als Pannenhelfer für den ADAC unterwegs.